BERLIN. Zum Tod des kubanischen Bürgerrechtlers Orlando Zapata
infolge seines Hungerstreiks erklärt die Sprecherin für Menschenrechte
und humanitäre Hilfe der FDP-Bundestagsfraktion Marina SCHUSTER:
Die Nachricht vom Tod von Orlando Zapata nach 85-tägiger Leidenszeit
infolge des selbstauferlegten Hungerstreiks ist tief bedrückend. Ich bin
bestürzt, dass die kubanischen Behörden nicht rechtzeitig tätig geworden
sind, um Zapata medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Die Vorstellung,
dass Zapata vorsätzlich zu lange ärztliche Hilfe vorenthalten wurde, ist
unerträglich.
Ich fordere von der kubanischen Regierung die rückhaltlose Aufklärung der
Geschehnisse und die umgehende Verbesserung der Haftbedingungen für
alle auf Kuba einsitzenden Gefangenen.
Mein Mitgefühl gilt Zapatas Familie, seinen Angehörigen und Freunden.
Auf diesen Seiten erfahren Sie alles Wissenswerte über meine Arbeit im Deutschen Bundestag und in meiner Heimat Bayern.
Ich freue mich über Ihr Interesse und stehe Ihnen für Fragen und Wünsche gerne zur Verfügung.
Ihre Marina Schuster


